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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 190 mal aufgerufen
 Kultur (erledigt)
Julchen Offline



Beiträge: 1

11.12.2008 17:11
Japan Antworten

Japan – das Land der aufgehenden Sonne


Japan, eines der sehenswerten Länder der Welt, ist ein Inselstaat, der sich im nördlichen Pazifik am östlichen Rand des asiatischen Kontinents befindet.
Japan allein besteht aus vier Hauptinseln – den Inseln Hakkaido, Honshu, Shikoku und der Insel Kyushu, die von weiteren 4.000 kleinen Inseln umgeben sind.
Und wer kennt sie nicht, die Hauptstadt Japans?
In Tokyo allein leben rund 8Mio. Menschen und damit bildet Tokyo eines der Ballungszentren.

Am 3. November 1946 wurde die Verfassung Japans verkündet und trat dann ein halbes Jahr später, am 3. Mai 1947 in Kraft. In ihr verpflichtet sich das japanische Volk den Idealen des Friedens und der demokratischen Ordnung.
Seit dem diese Verfassung unter der amerikanischen Besatzungsregierung von General Douglas MacArthur ausgearbeitet wurde, ist sie unverändert geblieben.
Ein Artikel dieser Verfassung besagt, dass das Einsetzen von militärischer Gewalt zur internationalen Konfliktlösung verboten ist, genauer gesagt, ist die Unterhaltung eines Militärs verboten. Dieser Absatz soll geändert werden, aber nur so, dass das japanische Militär zur Selbstverteidigung eingesetzt werden kann.

Hauptsächlich wird in Japan japanisch gesprochen, jedoch existieren zahlreiche regionale Dialekte.
In den Schulen wird ab der 7.Klasse Englisch unterrichtet, daneben stehen Sprachen wie Chinesisch und Englisch auf dem Lehrplan.

In Japan haben seit jeher, immer mehrere religiöse Glaubensformen nebeneinander bestanden.
Die wichtigste Glaubensrichtung ist der Shinto, der von der japanischen Urreligion hergeleitet wurde und der Buddhismus, der vor allem im 5. und 6. Jahrhundert eine große Rolle spielte.
Heutzutage gehören ca. 80% der Japaner beiden Hauptreligionen gleichzeitig an.
Im Gegensatz zu Deutschland oder Amerika, nimmt das Christentum heute nur noch eine Randstellung ein.
Heute existiert noch die sogenannte „Neue Religion“ , eine eigenwillige Mischung aus Shinto, Buddhismus und aus anderen Weltreligionen.

Die größte Minderheit bilden die koreanischstämmigen Japaner, die meist keine japansiche Staatsangehörigkeit haben.
Auch die Buraku, deren Vorfahren nach shintoistischer und buddhistischer Auffassung unreine Berufe ausübten, sind heute noch sozial ausgegrenzt.
Und auch die japanischstämmigen Südamerikaner, die wieder in das Land ihrer Vorfahren zurückgekommen sind, finden in der Gesellschaft nur schwer Anschluss.

Neben Judo und Sushi hat Japan aber noch so einiges zu bieten, zum einen hat die Insellage das Surfen und Tauchen sehr beliebt gemacht, zum anderen kommen aber auch Wintersportfreunde nicht zu kurz.
Hokkaido und Präfektur Nagano sind bestens zum Snowboarden und Skifahren geeignet.

Auch was das Essen angeht, ist Japan sehr vielfältig.
Und deshalb hier noch ein leckeres Rezept zum „Nachkochen“:







Mulligatawny (Wir nennen es "gesprengtes Huhn")


Rezept für 4 Personen

Zutaten:

8 Hähnchenbrustfilets
2 El Weizenmehl
2 El Currypulver
1 Tl Kurkuma, gemahlen
1/2 Tl Ingwer, gemahlen
50 g Knoblauchbutter
8 Gewürznelken
15 schwarze Pfefferkörner
2 Apfel, geschält und gehackt
1 l Hühnerbrühe
1 El Zitronensaft
100 ml Saure Sahn


Zubereitung:

Nelken und Pfefferkörner in ein Gewürzsäckchen geben (z.B. in ein verknotetes kleines Taschentuch) und zur Seite legen.

Mehl mit Currypulver, Kurkuma und Ingwer mischen, damit dann das Filet panieren.

Knoblauchbutter erhitzen und Fleisch von beiden Seiten kurz anbraten.

Übriggebliebene Paniermischung zum Andicken dazugeben und kurz anschwitzen. Mit der Brühe auffüllen. Apfelstücke und Gewürzsäckchen dazugeben.

1 Stunde bei kleiner Flamme im geschlossenen Topf kochen lassen. Danach bei Bedarf Sauce reduzieren.

Gewürzsäckchen rausfischen. Huhn herausnehmen, fein hacken und in den Topf zurückgeben. Zitronenspritzer und Saure Sahne (mind. Zimmertemperatur!) unterrühren und nochmals ganz kurz aufkochen.

Servieren.

Gutes gelingen und lasst es euch schmecken!

sami Offline



Beiträge: 45

11.12.2008 18:11
#2 RE: Japan Antworten

Japan – das Land der aufgehenden Sonne


Japan, eines der sehenswerten Länder der Welt, ist ein Inselstaat, der sich im nördlichen Pazifik am östlichen Rand des asiatischen Kontinents befindet.
Japan allein besteht aus vier Hauptinseln – den Inseln Hakkaido, Honshu, Shikoku und der Insel Kyushu, die von weiteren 4.000 kleinen Inseln umgeben sind.
Und wer kennt sie nicht, die Hauptstadt Japans?
In Tokyo allein leben rund 8 Mio. Menschen und damit bildet Tokyo eines der Ballungszentren.

Am 3. November 1946 wurde die Verfassung Japans verkündet und trat dann ein halbes Jahr später, am 3. Mai 1947 in Kraft. In ihr verpflichtet sich das japanische Volk den Idealen des Friedens und der demokratischen Ordnung.
Seit dem diese Verfassung unter der amerikanischen Besatzungsregierung von General Douglas MacArthur ausgearbeitet wurde, ist sie unverändert geblieben.
Ein Artikel dieser Verfassung besagt, dass das Einsetzen von militärischer Gewalt zur internationalen Konfliktlösung verboten ist, genauer gesagt, ist die Unterhaltung eines Militärs verboten. Dieser Absatz soll geändert werden, aber nur so, dass das japanische Militär zur Selbstverteidigung eingesetzt werden kann.

Hauptsächlich wird in Japan japanisch gesprochen, jedoch existieren zahlreiche regionale Dialekte.
In den Schulen wird ab der 7.Klasse Englisch unterrichtet, daneben stehen Sprachen wie Chinesisch und Englisch auf dem Lehrplan.

In Japan haben seit jeher, immer mehrere religiöse Glaubensformen nebeneinander bestanden.
Die wichtigste Glaubensrichtung ist der Shinto, der von der japanischen Urreligion hergeleitet wurde und der Buddhismus, der vor allem im 5. und 6. Jahrhundert eine große Rolle spielte.
Heutzutage gehören ca. 80% der Japaner beiden Hauptreligionen gleichzeitig an.
Im Gegensatz zu Deutschland oder Amerika, nimmt das Christentum heute nur noch eine Randstellung ein.
Heute existiert noch die sogenannte „Neue Religion“, eine eigenwillige Mischung aus Shinto, Buddhismus und aus anderen Weltreligionen.

Die größte Minderheit bilden die koreanischstämmigen Japaner, die meist keine japansiche Staatsangehörigkeit haben.
Auch die Buraku, deren Vorfahren nach shintoistischer und buddhistischer Auffassung unreine Berufe ausübten, sind heute noch sozial ausgegrenzt.
Und auch die japanischstämmigen Südamerikaner, die wieder in das Land ihrer Vorfahren zurückgekommen sind, finden in der Gesellschaft nur schwer Anschluss.

Neben Judo und Sushi hat Japan aber noch so einiges zu bieten, zum einen hat die Insellage das Surfen und Tauchen sehr beliebt gemacht, zum anderen kommen aber auch Wintersportfreunde nicht zu kurz.
Hokkaido und Präfektur Nagano sind bestens zum Snowboarden und Skifahren geeignet.

Auch was das Essen angeht, ist Japan sehr vielfältig.
Und deshalb hier noch ein leckeres Rezept zum „Nachkochen“:







Mulligatawny (Wir nennen es "gesprengtes Huhn")


Rezept für 4 Personen

Zutaten:

8 Hähnchenbrustfilets
2 El Weizenmehl
2 El Currypulver
1 Tl Kurkuma, gemahlen
1/2 Tl Ingwer, gemahlen
50 g Knoblauchbutter
8 Gewürznelken
15 schwarze Pfefferkörner
2 Apfel, geschält und gehackt
1 l Hühnerbrühe
1 El Zitronensaft
100 ml Saure Sahn


Zubereitung:

Nelken und Pfefferkörner in ein Gewürzsäckchen geben (z.B. in ein verknotetes kleines Taschentuch) und zur Seite legen.

Mehl mit Currypulver, Kurkuma und Ingwer mischen, damit dann das Filet panieren.

Knoblauchbutter erhitzen und Fleisch von beiden Seiten kurz anbraten.

Übriggebliebene Paniermischung zum Andicken dazugeben und kurz anschwitzen. Mit der Brühe auffüllen. Apfelstücke und Gewürzsäckchen dazugeben.

1 Stunde bei kleiner Flamme im geschlossenen Topf kochen lassen. Danach bei Bedarf Sauce reduzieren.

Gewürzsäckchen rausfischen. Huhn herausnehmen, fein hacken und in den Topf zurückgeben. Zitronenspritzer und Saure Sahne (mind. Zimmertemperatur!) unterrühren und nochmals ganz kurz aufkochen.

Servieren.

Gutes gelingen und lasst es euch schmecken!






Wieder eine gute Ausgabe von "Julia kocht" :)

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