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 Melina - Amerikawahlen

hier ist mein artikel.. ist ein bisel kurz geraten
„Vote for change“
Nach dem längsten und teuersten Wahlkampf in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, wurde am 4. November 2008 der neue Präsident gewählt. Barack Obama zieht als erster schwarzer Präsident in das Weiße Haus ein und beendet als 44. Präsident der USA die Ära Bush. Obama will mit seinem Wahlsieg viel verändern und den guten Ruf von Amerika wiederherstellen. Dabei plädiert er vor allem darauf, die Fehler seines Vorgängers zu begleichen. Er strebt einen schnellen Abzug der Truppen im Irak an, will aber gleichzeitig den militärischen Einfluss der USA in Afghanistan erhöhen. Innenpolitisch befürwortet er Steuersenkungen für die Mittelschicht und eine höhere Belastung von Mehrverdiender. All seine Ziele beruhen auf immensen Veränderungen der derzeitigen Politik. Doch Barack Obama kündigte diese während seines Wahlkampfes immer wieder an und setze sie sogar in den Focus seines Wahlkampfes. Slogans wie „Change we can believe in.“ oder „Vote for change.“ dominierten seinen Kampf um den Platz als Präsidenten.
Doch eine der größten Veränderung bei den Wahlen ging nicht von Barack Obama aus, sondern von der amerikanischen Bevölkerung. Mit einem Ansturm auf die Wahllokale, kam es zu der größten Wahlbeteiligung aller Zeiten in den USA. Es bildeten sich Schlangen vor den Wahllokalen und schon vor dem Wahltag hatten 29 Millionen Bürger die Möglichkeit genutzt ihre Stimme abzugeben. In New York hatten bis zum Mittag mehr Bürger gewählt, als bei der Wahl vor 4 Jahren insgesamt. Ausschlaggebend dafür, war für viele Amerikaner die Finanz- und Wirtschaftskriese.
In den USA wird der Präsident jedoch nicht direkt vom Volk gewählt, sondern von einem Gremium von Wahlmännern aus den einzelnen Staaten. In der Hoffnung an die von Obama versprochenen Veränderungen, erhielt er 362 Stimmen. Für den Einzug sind dabei gerade einmal 270 Stimmen nötig.
Jedoch muss Obama, bevor er seine schon jetzt recht detaillierten Pläne umsetzten kann, erst noch den Kongress von seiner Veränderungspolitik überzeugen. Im Bezug auf seine Umweltpolitik ist aber auch ein starkes Umdenken der ganzen amerikanischen Bevölkerung nötig. Aber wie Barack Obama es bereits während seines Wahlkampfes ankündigte: „Yes we can“.
Mit dem Wahlsieg von Barack Obama hat Amerika wieder einmal turbulentes Spektakel publiziert. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass auch Barack Obama nur ein Präsident ist und kein Mann der innerhalb kürzester Zeit die Welt verbesser kann, da er die Möglichkeit dazu nicht besitzt. Doch die Hoffnung vieler Amerikaner blüht auf und der Traum eines Amerikaners kann nun vielleicht auch nach seinem Tod, bald Realität werden. Denn vielleicht gewinnt der Ausspruch von Martin Luther King: „I have a dream“, durch den Amtsantritt von Barack Obama wieder ein wenig mehr an Bedeutung.



Melina, 13.12.2008 18:02
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